Zunahme von Phishing-Angriffen und grosse Welle von Erpresser E-Mails

Cyberkriminelle lassen sich immer neue Methoden einfallen um den User in die Falle zu locken und an seine Daten zu kommen. Dabei nutzt er immer noch einfache aber doch ausgeklügelte E-Mails als Köder. Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) hat dabei zwei aktuelle Fälle hervorgehoben.

Veröffentlicht am 28.04.2020 von MELANI

  • Meldung vom 22. April: MELANI beobachtet zurzeit eine Zunahme von Phishing-Angriffen im Namen von verschiedenen Hosting-Providern gegen Schweizer Webmaster und Domäneninhaber. Ignorieren Sie diese E-Mails. Hosting-Provider fordern Sie niemals per E-Mail zur Eingabe Ihrer Zugangsdaten auf. Weitere Informationen finden Sie auf dem GovCERT Blog (in englisch)

  • Meldung vom 23. April: Aktuell beobachtet MELANI eine grosse Welle von Erpresser E-Mails. Die kriminellen Absender behaupten auf Englisch Zugriff auf Facebook-Kontakte, Mobiltelefon-Kontakte und die Online-Aktivitäten des Opfers zu haben. In der Betreffzeile wird ein vom Opfer verwendetes Passwort angegeben. Bei diesen E-Mails handelt es sich um ein Täuschungsmanöver. Die Passwörter stammen von alten Datenabflüssen. Ignorieren und löschen Sie solche E-Mails. Sollten Sie das Passwort noch verwenden, ändern Sie dieses umgehend. Weitere Informationen finden Sie hier.